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Teilhabe für behinderte Menschen

Spatenstich für Projekt der Johannes-Diakonie Mosbach: Wohnheim und Gebäude mit Tagesangeboten

Die Johannes-Diakonie Mosbach treibt ihre Dezentralisierung voran: bis 2020 sollen gut 300 von etwa 1750 Plätzen für Menschen mit Behinderung verlegt werden.

Die Bewohnen sollen zukünftig näher bei ihren Familien leben und nicht mehr an den Standorten Mosbach und Schwarzach, die Bewohner sollen stattdessen näher bei ihren Familien leben. Inklusion eben.

Vor einigen Tagen erfolgte der Spatenstich für die neue Außenstelle in Bad Rappenau. Oberbürgermeister Hans Heribert Blättgen wünscht sich mit diesem Spatenstich, dass es normal wird, dass Behinderte und Nichtbehinderte miteinander leben. Unsere Geschäftsführerin Martina Wieland war mit auf der Baustelle.

Das Projekt ist auf 4,6 Millionen Euro veranschlagt. Dazu gehören zwei Gebäude. Im ersten ein Wohnheim mit zwei Geschossen und 24 Plätzen für Erwachsene mit leichter oder mittlerer Behinderung. Ein weiterer Platz steht Familien zur Verfügung, die für einen kurzen Zeitraum Pflege benötigen. In zweiten Gebäude kommen Angebote unter, die den Bewohnern eine Tagesstruktur bieten. Der neue Standort wird im Herbst 2018 bezogen. Für zwei Drittel der Plätze gibt es bereits Interessierte.

"Wir wollen jedem Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen", betont Daniel Fritsch, evangelischer Pfarrer aus Siegelsbach und Bezirksdiakoniepfarrer im Kirchenbezirk Kraichgau. Vorstandsvorsitzender Hanns-Lothar Förschler nennt das Projekt einen Meilenstein und lobt ausdrücklich die Unterstützung durch Bad Rappenaus Verwaltung und Kommunalpolitik.

Wir freuen uns auf die Einweihungsfeier und wünschen eine komplikationsfreie Bauphase!

www.johannes-diakonie.de