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Gelungener Abschluss

THERAPEUTIKUM weiht den Anbau für Werkstätte, Großküche und Kantine ein.

Das lange Warten hat ein Ende: Mit 130 Gästen feiert die größte Rehabilitationseinrichtung in der Region die Einweihungsfeier des neuen Werkstattgebäudes mit Kantine.

Alle sind gekommen, um das Ende der Bauzeit in der Kreuzäckerstraße 19 in Sontheim zu feiern: Entstanden sind neue Werkstatträume, eine moderne Großküche mit nagelneuer Kantine und viel Platz zum Essen für alle Rehabilitanden und Mitarbeiter.

Als Gastredner waren Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Baden-Württemberg Ursel Wolfgramm, Minister für Soziales und Integration Manfred Lucha und Harry Mergel, Oberbürgermeister von Heilbronn geladen. Während ihrer Rede, erwähnt Geschäftsführerin Martina Wieland, wie positiv sich die Psychiatrie-Landschaft in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat.

Ursel Wolfgramm lenkt den Blick zurück ins Jahr 1971, als das THERAPEUTIKUM in der Heilbronner Innsbrucker Straße gegründet und eröffnet wurde. Minister Lucha bezeichnet es als "Kraftort des gesellschaftlichen Zusammenhalts." Die Rehabilitanden würden hier mit Respekt und wertschätzend behandelt. Niemand wird auf seine Erkrankung reduziert. Oberbürgermeister Harry Mergel spricht von einer wunderbaren Einrichtung für die Region - mit ausgezeichnetem Ruf.

Ein echter Wohlfühlort.

Viele Monate lang war Küchenchef Jürgen Kolb mit seinem Team ins Nachbargebäude gezogen um dort die täglich 250 Essen zu kochen. Von der neuen Kantine ist er begeistert: "Ein Unterschied wie Tag und Nacht." Küche samt Lagerräume sind nun 400 Quadratmeter groß, so Architekt Wolfgang Geier. Auch Michael Posch, Vorsitzender des Werkstattrats findet das Ergebnis als sehr gelungen: "Zu guten Arbeitsbedingungen gehört halt auch eine gute Verpflegung".

1,4 Millionen Euro hat das THERAPEUTIKUM investiert: 200 000 Euro kommen vom Land aus der Ausgleichsabgabe von Betrieben, die zu wenig Menschen mit Behinderung beschäftigen und 100 000 Euro gibt die Agentur für Arbeit als Zinszuschuss.

1,1 Millionen Euro kommen aus Eigenmitteln und Darlehen, die Dank zahlreicher regionaler Unternehmen aus Industrie und Handel möglich sind. Sie versorgen den sozialen Dienstleister zuverlässig mit Aufträgen für die Werkstätten.

Die Einweihungsfeier war der gelungene Abschluss der eineinhalbjährigen Bauzeit!